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Der Remake-Boom in Hollywood scheint ungebrochen: Seit Jahren tauchen immer wieder Namen alter Fernsehserien, Romane oder Kinofilme aus der Versenkung auf, um im neuen Gewand leinwandfüllend für volle Kinokassen zu sorgen. So warten wir alle gespannt auf die Kino-Fassung der 80er-Jahre-TV-Serie "Das A-Team", während momentan noch immer "Sherlock Holmes" durch die Kinos tobt. Und während der noch nichtmal daran denkt, die Leinwand zu räumen, kommt schon die nächste alte Bekannte daher: Alice im Wunderland ist zurück, und diesmal sogar in 3D! Zu verdanken haben wir das dem Disney-Konzert und Regisseur Tim Burton, der zusammen mit seinem Buddy Johnny Depp ein völlig irres Effektfeuerwerk abfeuert und die alte Geschichte in neuem Glanz erstrahlen lässt.
Alice soll den Geschäftsmann Hamish heiraten - und hat darauf mal so gar keine Lust. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie einem Kaninchen folgt und durch einen Kaninchenbau in einer anderen Welt landet. Was sie vergessen hat: Sie war schon einmal hier, nur war sie damals noch ein wenig jünger. Im Wunderland herrscht inzwischen eine ausgesprochen unangenehme rote Königin, die nach der Prophezeiung einer Raupe nur von Alice besiegt werden kann. Es gilt also das Wunderland zu retten und so macht sie sich zusammen mit einem Hutmacher und einer ständig grinsenden Katze mit Haifischgebiss daran, sich der Herausforderung zu stellen.
In Burtons "Alice" ist die Hauptfigur älter als im Original und dementsprechend ist auch die Story anders. Aber nicht nur hier gibt es Dinge zu sehen, die man so noch nicht kannte, denn - das "Wunderland" verlangt es ja förmlich - auch optisch wurden hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt und man bekommt eine völlig durchgeknallte, bonbonbunte Welt zu sehen, die zudem auch noch in zeitgemäßem 3D daherkommt. Ob diese ganzen Zutaten - 3D, wilde Effekte, Tim Burton und Johnny Depp - auch gleich einen guten Film ausmachen, das sagt uns hr3-Kinoexperte Andreas Engel.
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Diese Woche präsentiert Andreas Engel zwei ganz große Namen im Kino-Tipp: Nicholas Cage und Leonardo Di Caprio. Wer von beiden hat den besseren Film abgeliefert?
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Wenn Sie an die Kombination "Kinofilm", "Sport" und "Deutschland" denken: Was fällt Ihnen dann als erstes ein? Vermutlich "Das Wunder von Bern" - und dann kommt lange nichts. In Hollywood sieht das schon anders aus: "Die Bären sind los", "Die Indianer von Cleveland", "The Perfect Game" oder "Eine Klasse für sich" sind nur einige wenige Beispiele für Sportfilme made in Hollywood. Jetzt kommt ein weiterer Film dazu, und diesmal geht es nicht mehr nur um Sport, sondern auch gleichzeitig um Weltgeschichte, Politik, Südafrika und einiges mehr. Und wenn man dann auch noch bedenkt, dass das Ganze von Clint Eastwood, dann ist es wenig verwunderlich, dass "Invictus" einer der ganz heissen Favoriten für einen Oscar in diesem Jahr ist.
Nelson Mandela saß von 1962 bis 1990 im Gefängnis, doch anstatt jetzt stinksauer zu sein und eine Revolte anzuzetteln, fordert er nach seiner Entlassung die weißen und schwarzen Bewohner Südafrikas zu Frieden und Toleranz auf. Zum Präsidenten des Landes gewählt, versucht er die Schichten und Rassen des Landes mit der Macht des Sports zu einen. Die Rugby-Nationalmannschaft und die Rugby-WM im eigenen Land sollen ihm dabei helfen. Doch ganz so einfach ist die Sache dann leider doch nicht...
Der immer überragende Morgan Freeman spielt in "Invictus" die Rolle des Nelson Mandela, während Matt Damon den Part von Teamkapitän Francois Pienaar übernimmt. Der Titel des Films stammt übrigens von einem Gedicht, das Mandela während seiner Zeit im Gefängnis begleitet hat. Ob der Film einem Nelson Mandela gerecht wird, oder ob es einfach nur irgendein Sportfilm ist, das sagt uns hr3-Kinoexperte Andreas Engel.
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Mehr Infos und die Trailer zu beiden Filmen gibts bei uns im Internet unter http://www.hr3.de/index.jsp?rubrik=15772
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Den Trailer zum Film finden Sie bei uns im Internet unter http://www.hr3.de/index.jsp?rubrik=15772